Paketmanager für MacOS, das ist Homebrew!
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Homebrew, der fehlende Paketmanager f├╝r MacOS

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In diesem Artikel möchte ich euch eine Anleitung und Übersicht über den Paketmanager für MacOS geben, der sich selbst "Homebrew" nennt, zu Deutsch: "Hausgebräu".

Homebrew bezeichnet sich selbst als "the missing package manager for macOS" - und das zurecht. Leider gibt es unter MacOS keinen Paketmanager, obwohl man bei der Nähe zu Linux einen eigenen Paketmanager erwarten würde.

Der Initiator für Homebrew war Max Howell. Im Jahre 2009 erschien die erste Version von Homebrew.

Um Homebrew zu nutzen benötigst du Mac oder Linux. Ja, Homebrew läuft auch auf Linux, allerdings macht es dort nicht wirklich Sinn, da die meisten Linux-Systeme ihren eigenen Paketmanager von Haus aus mitliefern. Des Weiteren solltest du etwas Erfahrung im Arbeiten mit dem Terminal mitbringen. Das kann von Vorteil sein, natürlich kannst du dies auch jetzt noch erlernen!

Aufgaben des Paketmanagers Homebrew

Ein Paketmanager wie Homebrew hat verschiedene Aufgaben. Die wichtigsten sind das Installieren, Deinstallieren und Updaten von Software.

Bei Hombrew wird zwischen "Formulae" und "Casks" unterschieden. Diese kann man beide installieren, der Unterschied liegt im Detail. Die Formulae sind Pakete fürs Terminal, also sowas wie python3 oder node. Die sogenannten Casks sind Desktop-Anwendungen wie Chrome oder Discord.

Homebrew Installieren

/bin/bash -c "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/HEAD/install.sh)"

Die Installation wurde inzwischen deutlich vereinfacht. Man muss nur noch das Shell Script ausführen und alle Befehle, die ggf. noch manuell ausgeführt werden müssen, werden aufgelistet. Zum Beispiel muss Homebrew am Ende noch in den PATH installiert werden. Dieser Befehle steht auf Dein System abgestimmt dann direkt im Terminal.

Übrigens Homebrew läuft ebenfalls sehr gut auf dem neuen M1 Chip von Apple. Dort hab ich selbst Brew im Einsatz auf einem Mac mini (Late 2020) mit M1 Chip und 16GB Ram.

Der Suchebefehl in Homebrew

Mit dem Suchbefehl kannst du herausfinden, ob es sich bei dem zu installierenden Objekt um ein Casks oder ein Formulae handelt.

Dieser lautet wie folgt:

brew search <etwas aus dem paketname>

Nun will ich euch den Befehl im Anschluss auch einmal demonstrieren. Wir suchen ein Paket für den neuen Microsoft Edge.

Brew Installation von Edge
Brew Installation von Edge

Wie ihr sehen könnt, gibt es zwei Versionen vom Edge Browser: Einmal Dev und einmal Beta. Ich habe mich nun für die Beta-Variante entschieden.

Homebrew Paket Installieren

Ein Brew Paket wird über den "brew install"-Befehl installiert. Nach der Eingabe des Befehls wird die Software installiert, und ihr könnt diese direkt verwenden. Nun wollen wir die Edge Beta installieren.

brew install homebrew/cask-versions/microsoft-edge-beta

Mit diesem einfachen Befehl konnten wir nun den Edge Browser in der Beta-Variante problemlos installieren.

Privatsphäre bei Homebrew

Homebrew trackt standardmäßig anonym das Nutzerverhalten, aus Gründen wie Datenschutz, reduzierter Traffic, kann es sein, dass du das Tracking komplett deaktiveren möchtes.

Dafür gibt es den folgenden Befehl:

brew analytics off

Deinstalliere Homebrew

Das Deinstallieren von Homebrew auf dem Mac ist genau so einfach wie das Installieren. Der folgende Befehl genügt dazu:

ruby -e "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/master/uninstall)"

Mein Fazit / Warum ich Hombrew nutze!

Ich nutze Homebrew, um schnell Pakete zu updaten und immer aktuelle Pakete zu halten. Durch die hohe Ähnlichkeit zu Linux gab es ziemlich zu Beginn meiner Nutzung von Mac ein inneres Bedürfnis meinerseits, einen Paketmanager zu nutzen. Und was soll ich sagen: Homebrew erfüllt dieses Bedürfniss voll und ganz.

Ich kann dir empfehlen, wenn du dich nicht um jedes Software-Update selber kümmern willst und nur noch Befehle für Installationen tippen möchtest, dir Homebrew auf deinem Mac zuzulegen. Es ist kostenlos und hat aus meiner Sicht nur Vorteile. Hast du Nachteile gefunden? Hinterlass gerne einen Kommentar!

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